
Am 16. Juni 2026 ging es für uns, den Agape-Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, ins Wurzacher Ried. Vor Ort wurden wir herzlich von dem Führungsteam rund um Moor Extrem begrüßt. Das Thema der Führung lautete „Unsere Sinne“.
Dank des schönen Wetters konnten wir das Klassenzimmer von Moor Extrem verlassen und wurden ins Naturklassenzimmer im Ried geführt.
Zuerst unterhielten wir uns über die fünf Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Während einer kurzen Ruhephase lauschten wir den verschiedenen Vogelstimmen und versuchten, sie einzelnen Vogelarten zuzuordnen. Anschließend wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, um die fünf Sinne an dafür vorbereiteten Stationen zu erkunden. Jede Gruppe bestand aus vier Schülerinnen und Schülern und einer Gruppenleiterin.
Bei der Station „Sehen“ benötigte man gute Augen, um neun kleine Tiermodelle, die im Ried zu Hause sind, zu finden, wie beispielsweise einen Schmetterling oder eine Blindschleiche. Die Station „Riechen“ war mit vier verschiedenen Dosen ausgestattet, bei denen wir anhand des Geruchs den Inhalt erkennen sollten. Weiter ging es mit der Station „Tasten“. Hier galt es, die in einem Säckchen versteckten Gegenstände zu ertasten. Wir erfühlten einen Kiefernzapfen, eine Plastikspinne, einen Stein und weitere in der Natur vorkommende Gegenstände.
Es folgte die Station „Hören“. Dort wartete ein Hör-Memory auf uns. Viele Döschen waren mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt. Um die Paare herauszuhören, mussten wir die Dosen schütteln und ganz genau hinhören.
Nach diesem Spiel ging es weiter zur Station „Schmecken“. Mit verbundenen Augen bekamen wir vier verschiedene Geschmacksrichtungen zum Probieren und versuchten, diese zu bestimmen. Nach diesem Geschmackserlebnis durften wir unsere Füße von Socken und Schuhen befreien und wurden anschließend blind von der Gruppenleiterin über verschiedene Untergründe geführt. Ziel hierbei war es, die Beschaffenheit des Bodens mit den Füßen zu erfühlen und im Nachhinein den gegangenen Weg zu rekonstruieren.
Bei der letzten Station wurden wir in die Sicht eines Vogels versetzt, indem wir mithilfe eines an der Nase platzierten Spiegels aus der Vogelperspektive sehen konnten. Dies war eine sehr ungewohnte, aber interessante Erfahrung für uns.
Mit dieser Station endete unser toller schulischer Vormittag und wir verließen das Klassenzimmer im Ried, das uns eine Lehrstunde zum Thema „Sinne“ geboten hat.
Von Herzen „Danke“ sagen möchten wir dem Team von Moor Extrem, das uns diese kreative und bildungsplanorientierte Führung ermöglichte.
Wir wünschen allen Beteiligten Gottes Segen.
Berichtverfasser: 6. Klasse der Agape-Schulen